Ich hoere Lordi

Einstellungssache




17 Oktober 2006

Da geh' ich nun, ziehe von dannen. Auf meinem Ross. Und lasse dich, lieber Blogger-Weblog, alleine. Die blauweiße Abdeckplane habe ich dir übergezogen, dich in die Garage geschoben. Es ist Zeit für einen Neuanfang, wie ihn andere schon gewagt haben. Auf zu Wordpress. ItsSomebody.wordpress.com ist das neue Motto. Für alle, die gerne den Abschied bildlich sich vorstellen mögen: Ein Cowboy auf einem Pferd in den Sonnenuntergang reitend trifft es am besten...


14 Oktober 2006

Ich bin wieder hier, in meinem Revier, war nie wirklich weg - und so weiter und so fort. Und um es kurz uns schmerzlos zu machen: Die "Studienfahrt" war erste Sahne. Super. Ok, es gab zwar anfängliche Probleme (unser Hinflug wurde ersatzlos gecancelt), aber irgendwie kamen wir dann doch noch um Mitternacht in Athen endlich an. Das Wetter hat sich auch Mühe gegeben - bis auf ein paar Schauer goss es nur nachts.
Natürlich haben wir nicht nur viel gesehen (Akropolis, Mykene, Olympia, Delphi, Nafplion, Kerameikos), sind viel gelaufen (Akropolis, Mykene, Olympia, ...), sondern einige haben auch - ihr habts schon geahnt - viel getrunken (Bier, Ouzo, Whiskey, ...). Zum Beispiel einer meiner Zimmergenossen. Eklige Geschichte. Vielleicht ein andernmal ;-)
Die Busfahrten waren immer ein Abenteuer. Anscheinend haben dabei alle Busfahrer immer das Spiel gespielt "Wie dicht kann ich auffahren, ohne Kontakt zu haben" und "Wie scharf darf die Kurve sein, damit ich noch überholen kann". In Deutschland dürften wohl gut 80% der Griechen ihren Lappen nach einer Stunde Fahrt los sein... Nach fünf Tagen in Athen ging es dann nach Tolo, ein kleiner Ort am Meer, mit einem Sage und Schreibe zwei Meter breiten Strand; ich will ja nicht meckern, sondern zähle nur Fakten auf ;-)

Zurückblickend ist die Reise dann aber doch gelungen gewesen: Die Hotels waren an und für sich in Ordnung, die Leute waren nett, man hat viele Erfahrungen gesammelt (ich wusste nicht, dass man in griechische Toiletten kein Papier werfen darf - jetzt weiß ich es ;-D)... Greece, you never say goodbye to a myth


03 Oktober 2006

Ab morgen fällt dieser Blog wieder in das gewohnte Wachkoma: Geschrieben wird von meiner Seite aus nix, ihr könnt aber weiterhin mich mit euren Kommentare beglücken ;-)
Aber warum eigentlich das Koma? Nagut, ich verrat's euch: Morgen früh um 05:00 Uhr werde ich im Flieger nach Griechenland sitzen, gemeinsam mit einem Drittel der Stufe von der Schule. "Studienreise" lautet das Motto - und das für ganze zehn Tage. Also nicht wundern, wenn es hier wieder etwas stiller wird ;-)


27 September 2006

Andere Blogger haben schon umgestellt auf Wordpress. Einige fahren gut damit, andere kämpfen hier und da noch mit komischen Layoutfehlern. Und ich überlege den Trittbrettfahrer zu mimen. Wordpress sieht einfach sexy aus, scheint leichter in der Bedienung und vielfältiger in den Möglichkeiten. Also wundert euch nicht, wenn ich, mal wieder von dem Hund namens "Aktionismus" gebissen, auf Wordpress umsteigen werde...


24 September 2006

Ein Fantatier bemerkte: "Schon interessant wieviele Leute auf den Umzug des izanagi reagieren ;)" - und ich gebe zu: Izanagi hat mich bestochen. Mit Geld! Oder sowas ähnlichem. Denn ich durfte tatsächlich den Stadtplan behalten. Aber ansonsten habe ich nichts bekommen. Denn der Flatscreen, den er mir gekauft hat, ist bei der Anlieferung zu Bruch gegangen. Super. Jetzt darf ich noch die Rennerei für den Umtausch in Kauf nehmen!
So, liebes Fantatier - ich hoffe, dass ich damit deinen begründeten Zweifel, den ich aus deinem Satz las, bestätigen konnte.

- Anmerkung der Rechtsabteilung von boring Geh-mbh & Coca Cola KG: Dieser Beitrag ist frei erfunden, erstunken, erlogen; und nicht wahr. Bis auf den Spruch vom Fantatier -


23 September 2006

Izanagi ist umgezogen - musste ich feststellen. Ich stand atemlos vor seiner Haustür (schließlich ist es ein langer Weg von Hamburg zu ihm - und das zu Fuß), wollte klingeln: Da les' ich am Klingelknopf nicht mehr den gewohnten Namen. Und schon wusste ich: Er hat sich aus dem Staub gemacht. Ein freundlicher Nachbar ließ mich in das Treppenhaus, durch einen Spalt unter der Tür konnte ich erkennen, dass alle Möbel noch an ihrem Platz standen. Ist er wohl mir nichts dir nichts getürmt, dachte ich. Ein Zettel klebte an der Tür: "Ich bin umgezogen" - darunter hing ein Stadtplan, auf einer Seite war ein großer roter Kreis. Mit dieser Schatzkarte ging es los.
Rechts - links - geradeaus. Die Gegend kannte ich noch gar nicht - alles sah so anders aus. Die Gebäude waren anders gebaut, hatten mehr Stockwerke, mehr Fenster - mehr Türen. Da; war er das nicht eben am Fenster? Ich stand nun genau vor dem Haus, welches der rote Kreis auf der Karte markierte. Einmal geklopft; keine Antwort. Geklingelt - ich hörte Schritte, die Tür wurde geöffnet: "Hallo izanagi!"


15 September 2006

"Auf der Tribüne mit der Rückennummer 16 begrüßen wir Papst Benedikt XVI! Willkommen bei »Top oder Flop«, ich bin ihr Gastgeber und wie immer stelle ich unserem Kandidaten eine besondere Aufgabe. Herr Papst, sind sie soweit? Gut, dann hier ihre Aufgabe: »Formulieren Sie einen Satz, der einerseits starke Kritik ausübt, Sie sich andererseits aber rausreden können.« Sie haben zehn Sekunden Zeit." - "Ähm - *räusper* - Glaube und Vernunft. Ich möchte Manuel den zweiten zitieren: »Zeig' mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat und da wirst du«, sagt er, »nur schlechtes und inhumanes finden«" - "Und ich seh' schon, die Alarmglocken klingeln heftig, das ist Flop! Herr Ratzinger, Sie haben es geschafft! Und Sie, liebes Publikum, schalten Sie auch beim nächsten Mal ein, wenn es wieder heißt: »Top oder Flop«"
Wenn sich der Papst Schrägstrich Vatikan entschuldigen muss, dann bitte auch Al Dschazira - die betrieben nämlich mit "ausgewählten" Zitaten Hetze und bewerteten die Aussage des Papstes zu hoch.
Papst Benedikt XVI. zitiert (Quelle)
Al Dschazira heizt Stimmung an (Quelle)


Ich

Name Jan-PhilippNick boring
Wohnort HamburgAlter Jung

Kurzvorstellung Jung und groß - ein Großstadtjunge. Mit der Absicht Journalist zu werden.

Motto Weil das Leben eine Einstellungssache ist: Entweder ist das Glas halb voll oder halb leer. Und die Einstellung muss man zeigen.

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